Der überwiegende Teil aller organischen Verbindungen mit einem Chromophor fluoresziert nicht. Wie in den allgemeinen Betrachtungen zur Fluoreszenz ausgeführt, wird die Anregungsenergie in mechanische Energie, in Schwingungen und Rotationen und letztlich in eine höhere translationsgeschwindigkeit überführt. Makroskopisch können wir dadurch eine höhere Temperatur beobachten. Eine Möglichkeit, um ein an sich nicht fluoreszierendes Chromophor zur Fluoreszenz zu bringen, besteht darin, möglichst alle schnellen Molekülbewegungen zu verhindern. Dies kann man dadurch erreichen, dass man z. B. offenkettige und daher leicht bewegliche Moleküle in cyclische Verbindungen überführt, die deutlich weniger Bewegungsfreiheitsgrade haben. Wenn es Wasserstoffbrückenbindungen gibt sollten diese verhindert werden, da der schnelle H-Austausch sehr effektiv Anregungsenergie verbraucht. In unserer Arbeitsgruppe werden verschiedene Typen von Heterocyclen synthetisiert von denen viele, zum Teil sehr intensiv, fluoreszieren. Wir haben einige dieser Verbindungen gelöst und fotographiert um einer breiteren Öffentlichkeit einen Eindruck von unserer Forschungsarbeit zu vermitteln.
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Eine Übersicht über unsere Forschungsaktivitäten sowie einige Basisreaktionen sind auf einem Poster zusammengestellt.